Skip to main content Skip to page footer

Elternschaft ohne Barrieren
Welche Unterstützung brauchen Eltern mit Behinderung?

Elternassistenz bzw. Begleitete Elternschaft als neue (Heraus)Forderung

 

Seit Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) im Jahr 2008 ist das Recht von Menschen mit Behinderung auf Elternschaft international anerkannt und auch rechtlich verankert, z.B. im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes als neuer Leistungstyp „Elternassistenz“. In Artikel 23 fordert die BRK explizit in Bezug auf die Elternschaft behinderter Menschen die Beseitigung von Diskriminierung und die Gleichberechtigung.

 

Das Recht von Menschen mit Behinderung auf Elternschaft ist eines der letzten Tabu-Themen in der professionellen Assistenz und Unterstützung von Menschen mit Behinderungen. Derzeit fehlt es an vor allem an einer fachlichen Umsetzung der rechtlichen Grundlagen. Darüber hinaus gibt es wenig Standards und wenn überhaupt, nur Einzelfalllösungen.

 

Mit der Fortbildung sollen Wege aufgezeigt werden, wie es gelingen kann Familien und alleinerziehende Frauen und Männer mit Behinderung in ihrer Rolle als Eltern bedarfsgerecht zu unterstützen, damit der Verbleib ihrer Kinder und ein Leben als Familie möglich ist.

 

Folgende Themen und Inhalte werden in der Fortbildung bearbeitet:

- Gesetzliche Grundlagen: UN Behindertenrechtskonvention, SGB VIII und SGB IX

- Leistungsvereinbarungen nach dem BTHG – Elternassistenz

- Recht auf Sexualität und Familie

- Zur aktuellen Situation von Eltern mit Behinderung – welche Hilfe- und Unterstützungsleistungen gibt es, bzw. gibt es nicht?

- § 19 SGB VIII Mutter-Kind-Wohnen: wie geht es nach dem 6. Lebensjahr weiter?

- Zwei verschiedene Welten – zu den Grundlagen und Begrifflichkeiten der Eingliederungshilfe und Kinder- und Jugendhilfe

- Was steckt hinter den Begriffen „Elternassistenz“ und „Begleitete Elternschaft“

- Alles eine Frage der Haltung – Anforderungen an Professionalität und Leistungserbringung

- Wer macht was? Die Notwendigkeit von Kooperationen zwischen Eingliederungshilfe und Kinder- und Jugendhilfe: Fachkräfte-Tandems

- Wie sieht das soziale Umfeld von Eltern mit Behinderung aus:

Teilhabe- und Sozialraumorientierung

- Kann das Kind bleiben? Kindswohlgefährdung versus Partizipation und

Recht auf Familie – Was bedeutet „Clearing“?

 

Die Fortbildung ist sehr praxisorientiert. Die Fragestellungen werden anhand aktueller Fälle aus der Praxis in Kleingruppen bearbeitet. Mit den Methoden der Persönlichen Zukunftsplanung werden Wege für eine personenzentrierte Teilhabeplanung aufgezeigt.

 

Termine

# Termin Ort / Raum
1
Mittwoch 22.07.2026 10:00 - 17:30 Uhr
2
Donnerstag 23.07.2026 09:00 - 16:00 Uhr
  • Gebühr:
    362,00 €
    In den Warenkorb
    Loading...
  • Kursnummer: for.42
  • Start:
    Mi. 22.07.2026
    10:00 Uhr
    Ende:
    Do. 23.07.2026
    16:00 Uhr
  • 16 Unterrichtseinheiten
  • Anmeldeschluss: So. 28.06.2026
  • Plätze: min. 8 / max. 16
  • Gebühr:
    Kursbeitrag 290,00 €
    Tagungspauschale 72,00 €
    362,00 €
  • Dozent*in:
  • Geschäftsstelle: Forum Entwicklung und Bildung
  • Kontakt:
    Fragen zur Buchung: Annika Gogg 09071.502-583 annika.gogg@regens-wagner.de